Die Kampagne in den Kitas

Auf dieser Seite finden Sie Informationen, in welcher Form die Kitas die Kampagne mit den Kindern umsetzen.

Darauf achten alle Kitas

Wie bei allen anderen Aktivitäten in der Kita, stehen auch beim Einsatz digitaler Medien das Wohl der Kinder und ihre gute Entwicklung im Mittelpunkt. Alle Kitas setzen digitale Medien, z.B. das Tablet so ein, dass die Kinder Neues lernen und wichtige Erfahrungen machen können. Die Kinder erleben die Chancen digitaler Medien ohne mögliche Risiken.

Alle Kitas der Kampagne beachten beim Einsatz der Medien (z.B. des Tablets) mit den Kindern 6 Kriterien, die Sie in der Grafik sehen. Sie sind das pädagogische Herzstück der Kampagne:

 

Das bedeuten die einzelnen Begriffe:

bedeutet: Technik, Recht und Nutzungsregeln schaffen Sicherheit für Kinder

Die Fachkräfte geben keine Tablets in Kinderhand, ohne zuvor alle notwendigen Sicherheitseinstellungen vorzunehmen. Die KinderApps, mit denen die Kinder arbeiten, werden sorgfältig ausgewählt (z.B. ohne Werbung). Es gibt auch klare Regeln, wann und wie das Tablet benutzt wird (z.B. medienfreie Zeiten beim Essen). Persönlichkeitsrechte (z.B. Recht am eigenen Bild, das auch mit Kindern besprochen wird) und die Datensicherheit (z.B. keine Daten für Fremde zugänglich) sind in der Kita selbstverständlich.

So können Kinder am Tablet sicher aktiv sein und erste Lernschritte im Umgang mit dem Tablet gehen.

bedeutet: Lerngemeinschaften sind für Kinder wirksam

Kinder lernen am besten zusammen mit anderen – mit anderen Kindern und Erwachsenen. Darauf achten die Fachkräfte – auch beim Umgang mit digitalen Medien.

Wenn Kinder versuchen, eine Aufgabe gemeinsam, in ihrem eigenen Tempo und auf verschiedenen Wegen zu lösen, dann haben sie zum einen mehr Freude. Sie ist die Triebfeder für Lernen und Wissen-Wollen. Zum anderen tauschen sie sich untereinander aus und können zusammen neue und spannende Lösungen finden.

bedeutet: Kinder produzieren mit digitalen Medien, sie konsumieren nicht

Kinder, die Medien konsumieren (z.B. einen Film anschauen), sind eher passiv. In der Kita gilt: Die Kinder werden selbst am Tablet aktiv. Die Anregungen, wofür und in welcher Form das Tablet eingesetzt werden kann, geben manchmal die Fachkräfte; häufiger aber kommen sie von den Kindern selbst.

Wenn Kinder mit digitalen Medien etwas selbst produziert haben z.B. kurze Filme, kleine Geschichten oder Hörrätsel, sind sie stolz auf sich und bekommen Vertrauen in ihr eigenes Können. Und sie erinnern sich gut an das, was sie mit digitalen Medien gelernt haben und können es später wieder anwenden.

bedeutet: Kein Kind am Tablet ohne Begleitung von Fachkräften

Digitale Medien haben viele Chancen für Kinder. Gleichzeitig bergen sie aber auch Risiken, die trotz aller Sicherheitsvorkehrungen nicht immer vollständig auszuschalten sind. Deshalb ist es Aufgabe von Fachkräften, Kinder in ihrem digitalen Tun im Kita-Alltag zu begleiten.

So merken Fachkräfte, was z.B. das Kind schon kann, worüber es sich freut oder was ihm vielleicht auch Angst macht. Sie sprechen mit den Kindern über ihre Medienerlebnisse, damit die Kinder sie gut einordnen und verarbeiten können.

bedeutet: Mit digitalen Medien eigene Ideen kreativ und bunt umsetzen

Digitale Medien bieten den Kindern neue, zusätzliche Ausdrucks­möglichkeiten. Fast jede Idee der Kinder lässt sich auch mit digitalen Formaten kreativ und bunt umsetzen. Ob Erzählen oder Gestalten, die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Und sie sprechen viele Sinne an - Hören, Sehen, Tasten. Die Kitas unterstützen diesen kreativen Umgang der Kinder mit digitalen Medien, indem sie Ideen der Kinder aufgreifen.

Kinder, die sich kreativ ausdrücken können, können ihre Sicht auf die Welt zeigen und Gefühle gut verarbeiten.

bedeutet: Kinder fragen und hinterfragen digitale Medien

Digitale Reize und Inhalte können Kinder überfluten und verunsichern. Je besser sie digitale Medien verstehen, desto geschützter sind sie. Deshalb entwickeln die Fachkräfte mit den Kindern schon früh ein Verständnis dafür, dass Medieninhalte „gemacht“ sind, dass Menschen durch Medien beeinflusst werden können, dass Bilder nie die (ganze) Wahrheit wiedergeben oder dass Suchmaschinen nicht unbedingt die richtige Antwort liefern.

Kinder, die Medien verstehen und „durchschauen“, sind kritischer. Zugleich werden sie auch neugierig und mutig, sich selbst an Technik und Gestaltung heranzutrauen.

Miteinander & gemeinsam: Familien und Kitas Hand in Hand

Die meisten Eltern gaben in Befragungen die Rückmeldung, dass die Medienbildung ihrer Kinder eine gemeinsame Aufgabe sein soll: Eltern und Kita Hand in Hand. Auch die Fachkräfte finden die transparente Zusammenarbeit mit den Eltern in der Kampagne sehr wichtig: Sie wissen, dass die digitale Bildung der Kinder dann besonders gut gelingt, wenn Kita und Eltern partnerschaftlich zusammenarbeiten. Die Fachkräfte freuen sich über das Interesse der Eltern, ihre Fragen, Ideen und Überlegungen und den gemeinsamen Austausch.

Sprechen Sie die Fachkräfte ihrer Kita gerne an!

Einblicke

Neben dem kurzen Film, den Sie unter der Kachel „Die Kampagne. Grundlagen & Beteiligte“ finden, geben auch die nachfolgenden Bilder einen Einblick, wie Kitas digitale Bildungsarbeit mit den Kindern im Kita-Alltag umsetzen. Man kann die Begeisterung, die Neugierde und den Stolz der Kinder gut erkennen.

 

 

 

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